1. Tag

Am Donnerstag 20. März 2014 starteten wir zu unserer Reise in die USA um über die Route 66 zu fahren. Los ging es früh Morgens. Das Taxi brachte uns pünktlich nach Düsseldorf zum Flughafen. Um 9:45 Uhr sollte es los gehen, da der Flieger aber nur halb besetzt war, startete er schon 15 Minuten früher. Nach 8 Stunden und 55 Minuten landeten wir in Chicago. Hier schien die Sonne und es waren 8 Grad. Es dauerte eine Weile bis der Shutlebus kam, der uns ins Hotel brachte. Nach einem ausgiebigen Abendessen fielen wir todmüde ins Bett.

 

2. Tag Freitag 21.03.2014

Als wir gefrühstückt hatten fuhren wir mit einem Taxi zur Vermietstation, dort bekamen wir unser Überführungsfahrzeug, (Buchung und Organisation von CANUSA).

Nach der Einweisung ging es endlich gegen 14:30 Uhr weiter zum Walmart. Dort war erst mal einkaufen angesagt, schließlich wollten wir auch zwischendurch was futtern. Um 17,30 Uhr fuhren wir am 1. Route 66 Schild vorbei und zwar auf der I55. Um den Speckgürtel von Chicago waren sehr viele Staus.

 

 

3. Tag Samstag 22.03.2014

Nachdem wir uns den Koa Campingplatz in Kankakee angesehen hatten fuhren wir weiter. In Pontiac in einer alten Feuerwache gab es für uns das erste Route 66 Museum zu besuchen. Hier gab es allerhand Kurioses zu bestaunen. Im Walmart besorgten wir uns die letzten Kleinigkeiten, die wir noch so brauchten. Den Campingplatz von St. Louis erreichten wir um 19:30 Uhr. Dort standen auch Gert und Linda die mit uns am gleichen Tag ihr Wohnmobil bekamen.

 

 

4. Tag Sonntag 23.03.2014

Um 9 Uhr fuhren wir in Richtung Joblin weiter. Die Durchfahrt durch St.Louis war aufregend, aber auch interessant zugleich. Bei der Abfahrt 264 von der I44 haben wir zum ersten Mal getankt, da bekamen gleichzeitig den Durst dieses Panzers zu spüren, der Sprit kostete hier 3,39 Dollar die Gallone. Dann stellten wir fest, dass wir fließendes Wasser im Womo hatten. Aber nicht aus dem Wasserhahn, nein, quer durchs Womo. Da kam Freude auf. Wir haben dies erst mal ignoriert und sind weiter gefahren nach Rolla. Hier gab es die Mule Trading Post zu bestaunen. Sie liegt an einem original Straßenstück der Route 66. Der riesige Laden ist vollgestopft mit allerlei Krimskrams. Wie es der Teufel will kam natürlich noch eine Tankstelle wo der Sprit nur 3,21 kostete, also noch mal richtig voll machen. Danach bei der Abfahrt Halltown wieder ein Stück Route 66, hier liegt direkt an der Straße der nächste Antiquitätenladen, Whitehall Antik Shop. Die meisten historischen Shops werden von ehrenamtlichen Helfern geführt, so auch dieser.

Am nächsten Stop ( Sinclair Tankstelle) trafen wir zum ersten Mal Peter und Eva aus Bochum. Hier hat sich Gary Turner seinen Traum von der Route 66 erfüllt. Er ist ein echter Fan dieser historischen Straße. Wir wurden persönlich von ihm begrüßt und er zeigte uns seine Sammlung. Besonders am Herzen liegt ihm Red Oaks II. Diese kleine Stadt ist am ehesten mit einem Freilichtmuseum zu vergleichen. Es war eine Geisterstadt und wird seit über 30 Jahren von dem Künstler Lowell Davis in mühevoller Arbeit wieder neu gestaltet. Gary hatte uns den Weg dort hin sehr gut beschrieben. In diesem verschlafenem Nest waren auch wieder Peter und Eva unterwegs. Zusammen mit ihnen machten wir uns auf die Suche nach einem Nachtlager. Der erste Campingplatz, den wir anfuhren, kostete sage und schreibe 44 Dollar, das war uns doch ein wenig too mutch. Also hieß es weiter suchen. Letztendlich sind wir in Baxter Springs auf einem Parkplatz an einer stillgelegten Firma gelandet.

Als wir uns gestärkt hatten, gab es noch einen Nachttrunk bei uns im Womo.

 

 

 

5. Tag Montag 24.03.2014

Heute Morgen sind wir noch mal ein Stück zurück nach Galena. Direkt an der Route liegt die Kan-O-Tex-Tankstelle, die heute als Souvenir- und Andenkenladen "4 Women on the Route 66" fungiert und deren Eigentümerinnen bei dem Disney Zeichentrickfilm "Cars" beratend mitwirkten. Das Vorbild "Hook", der Abschleppwagen aus dem Film, steht vor der Türe. Das Galena Mining and Historical Museum war geschlossen weil heute Montag war.

In Pryor lag ein Walmart am Weg. Hier hat Peter eine US-Telefonkarte frei schalten lassen und wen treffen wir da? Gert und Linda. Da immer noch Wasser durchs Womo lief haben wir bei El Monte angerufen. Dort hat man uns empfohlen zu einem nahe gelegenen RV Händler zu fahren. Dort wurde uns geholfen, es dauerte allerdings 3 Stunden. Nach der Reparatur funktionierte dann auch die bis dahin nicht funktionierende Warmwasserversorgung. In Claremore haben wir uns dann einen KOA Campingplatz gesucht und übernachtet. Und endlich konnten wir auch duschen.

In der Nacht ist dann aber in dem Wasserschlauch zum Wohnmobil das Wasser eingefroren. 

 

6. Tag Dienstag 25.03.2014

Weiter ging es über die 66 durch Tulsa, hier ist sie sehr gut ausgeschildert und wir kamen gut durch die Stadt. Die Straße macht hier ziemlich viele Zick-Zack über die Interstate 40, so dass wir auf der Interstate blieben. In Stroud machten wir eine kleine Mittagspause im Rock Cafe. Wer Hunger verspürt, sollte es sich verkneifen, es schmeckt nicht wirklich gut und ist auch nur teuer. Vor Oklahoma City, in Arcadia steht eine "Old Round Barn" (Rundscheune). Sie stammt aus dem Jahre 1898 und hat einen Durchmesser von 18 m. Unten hat man das Vieh gehalten und oben das Viehfutter gelagert. Auch diese Historische Stätte hat eine Ausstellung über die Route 66.

Warum ist die Scheune rund? Da gibt es 2 Antworten: Die eine ist, damit der Teufel den Farmer nicht in eine Ecke treiben kann, und zum zweiten, halten Rundbauten besser den Tornados stand. Zum Ende des Tages haben wir uns in Clinton ein Plätzchen gesucht, wo wir übernachten konnten.

 

 

7. Tag Mittwoch 26.03.2014

Als wir wach wurden, trommelte der Regen auf das Dach unserer mobilen Zweiraumwohnung. Das sollte wohl ein Regentag werden. Nichts desto Trotz machten wir uns auf den Weg zum Oklahoma Route 66 Museum. Jeder der professionell und doch liebevoll gestalteten Ausstellungsräume hat ein besonderes Thema, das durch Musik und Audio untermalt wird.

Als wir weiterfuhren, hatte Peter alle Hände voll zu tun, da der Wind sehr stark von Süden wehte und das Womo sehr empfindlich reagierte. Vorbei an Foss, Canute, Elk City, Sayre, Erick fuhren wir bei Texola über die Grenze nach Texas. Hier war unser erster Stop im „Devil´s Rope and Route 66“ Museum. Auch dieses kleine Museum ist sehr zu empfehlen Hier ist wieder eine umfassende Ausstellung über die Route 66. Außerdem ist ein typisches amerikanischer Diner Restaurant aufgebaut - nur essen kann man da heute nicht mehr. In diesem dazu gehörigen Shop hat Peter endlich seine Route 66 Schirmmütze erstanden. Als wir wieder aus dem Museum rauskamen, wurde es merklich wärmer und in Amarillo schien dann auch wieder die Sonne.

Am Ende des Tages kamen wir an der Cadillac-Ranch an und machten viele Fotos. Direkt daneben gab es einen RV-Campingplatz, den wir dann zur Übernachtung ansteuerten.

 

8. Tag Donnertag 27.03.2014

Nach ein paar Schnappschüssen vom Eingang des Campgrounds ging es um 9:30 uhr weiter nach Santa Fé. Unser erster Halt an diesem Morgen war in Vega an einer kleinen Tankstelle. Die „Magnolia Tankstelle“ ist aus den Jahre 1924. Leider ist nur noch das Gebäude zu sehen, die Tanksäulen sind abgebaut. In Adrian hatten wir die Hälfte der Route 66 schon geschafft. Hier sollten wir laut Reiseführer auf das Schild „Mid point Route 66“ achten, prompt hielten wir am falschen. Nach ein paar Metern entdeckten wir das Richtige. Dort gab es auch einen Souvenirladen mit einer sehr freundlichen Dame. Sie erklärte uns, dass sie vor Jahren nebenan mit der Tankstelle angefangen hat und heute nur noch den Souvenierladen betreibt. Danach sind wir wieder auf die Interstate gefahren, da die Route 66 direkt daneben läuft und schlechter zu fahren war. An der Abzweigung nach Santa Fé haben wir nochmals aufgetankt. Hier macht die 66 einen gewaltigen Schlenker über den HWY 84, diese Straße ist 4-spurig ausgebaut. An einem Koa Campground machten wir halt. Danach sind wir aber weitergefahren, da der Platz 44$ kosten sollte. Wir haben dann auf einem Walmart-Parkplatz übernachtet und waren mit dieser Idee nicht alleine. Der Platz war sehr ruhig und groß, sodass wir kaum aufgefallen sind.

Noch etwas ist erwähnenswert. An der Einfahrt in New Mexico liegt rechts ein erstklassiges Visitor Center, mit sehr freundlichen Auskunftspersonen. Die Dame am Empfang versorgte uns mit reichlich Prospektmaterial - zum Teil auch in Deutsch.

 

9. Tag Freitag 28.03.2014 

Heute verließen wir die Route 66 und begaben uns auf einen Abstecher zum Monument Valley. Erst ging es ein Stück Richtung Süden um später auf den HWY 550 zu gelangen und danach auf den HWY 64 und Schlussendlich über die 160 bis ins Valley hinein. Dort kamen wir gegen 17:30 Uhr an, der Eintritt kostet 10$ dafür wird man aber mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Sofort bewaffneten wir uns mit unseren Kameras und schossen drauf los was die Akkus hergaben. Unser Womo stand auf einem Logenplatz, wir konnten beim Abendessen die Felsformationen in der untergehenden Abendsonne betrachten.

 

10. Tag Samstag 29.03.2014

Der Morgen begann für mich schon sehr früh, denn ich wollte den Sonnenaufgang erleben. Also hatte ich mir den Wecker auf sechs Uhr gestellt und der ging auch auf die Sekunde an. Es hat sich aber gelohnt, wie man an den Fotos sehen kann.

Nach dem Frühstück starteten wir bei strahlendem Sonnenschein Richtung Grand Canyon. Zuerst ging es auf den

HWY 163, weiter auf HWY 160, links ab auf den HWY 89 und danach rechts ab auf den HWY 64. Um 11:23 Uhr meinte unser Navi: Ihr Gerät wurde auf die Zeitzone von Phoenix eingestellt und schon wieder mussten wir unsere Uhren um 1 Std. zurückstellen. Den Grand Canyon erreichten wir um 11:45 Uhr. Bei der Einfahrt mussten wir dann 25 $ zahlen und bekamen sogar eine Beschreibung auf Deutsch. Danach ging es von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Nachmittags um 17Uhr haben wir den Park verlassen und übernachteten am Grand Canyon Airport. Peter hat sich noch erkundigt was ein Flug mit dem Heli über den Canyon kostet. (122-182€). Mit Flugzeug fliegt man länger und günstiger.  Am nächsten Morgen wollten wir einen Rundflug über den Canyon machen. Der Parkplatz war groß genug und wir konnten auch dort übernachten.

 

11. Tag Sonntag 30.03.2014

Petrus hatte etwas gegen einen Rundflug von uns. Es war stark bewölkt und es blies ein sehr kräftiger bis stürmischer Wind. Alle Flugzeuge und Helikopter blieben auf dem Boden. Wir haben dann nur noch das Visitor Center besucht und noch einmal in den Abgrund geschaut. Ungefähr um 10 Uhr fuhren wir in Richtung Flagstaff. Das fahren mit dem Riesenschiff machte Peter nicht wirklich viel Spaß, das Ding war sehr seitenwindempfindlich. Kurz vor Flagstaff erreichten wir den höchsten Punkt unserer Reise 8046 ft, das entspricht ungefähr 2452 mtr.. Dabei konnten wir auf den Humphreys Peak (es ist der höchste Gipfel im US-Bundesstaat Arizona) schauen, der 3829 mtr. hoch ist. In Flagstaff angekommen fuhren, wir erst weiter zum Meteor Krater. Hier fuhren wir ein kleines Stück auf der Route 66, nach ein paar Meilen haben wir sie wieder verlassen, da die Straße doch sehr schlecht war. Leider ist es auf vielen Teilstrecken so, dass man sehr durchgeschüttelt wird. Da die Route 66 jedoch unmittelbar neben der Interstate läuft, sind wir oft nur zu den Sehenswürdigkeiten von der Interstate abgefahren und immer nur so lang auf der Route 66 geblieben, bis sie wieder schlechter zu fahren war.

Am Meteor Krater bekamen wir fast die Womo-Tür nicht auf, so ein starker Wind herrschte dort. Hier kostete der Eintritt für Senioren 15 $. Nachdem wir uns alles angesehen hatten, fuhren wir zu unserem heutigen Ziel zum Koa Campground in Flagstaff.

 

12. Tag Montag 31.03.2014

Als Erstes suchten wir das Pioniermuseum auf. Es liegt etwas Abseits von Flagstaff und ist sehr interessant. In einer alten Schule ist eine Ausstellung aus den Pioniertagen in Arizona. Anschließend schlenderten wir durch die Down Town von Flagstaff und genehmigten uns im Bigfoot BBQ zwei typisch amerikanische Burger.

Bevor wir weiterfuhren, fuhr vor unserem Womo einer dieser über eine Meile langen Güterzüge vorbei. Wir haben mitgezählt: 128 Waggons hinter 4 Dieselloks.

Weiter ging es über Williams, hier stehen am Ortseingang zwar ein paar schöne Loks von der Santa Fé Rail Road aber mehr hatte der Ort uns nicht zu bieten. Also haben wir auch wieder gedreht und sind zurück auf die Interstate. Nächste Abfahrt (146) fuhren wir wieder dem Hinweisschild Historic Route 66 nach und landeten am Ende in einer Sackgasse. Also wieder drehen und auf die Interstate 40. Letzter Versuch um an diesem Tage mal ein Stück auf der original Route zu fahren war die Abfahrt 139. Das war eine gute Entscheidung, diese Strecke ließ sich sehr gut bis Seligman fahren.

Dort hatte man gerade einen Bus mit chinesischen Touristen "ausgekippt". Im Laden von Angel und Vilma Delgadillo hat meine bessere Hälfte dann einen wunderschönen Original Stetson-Hut erstanden.

Am Ende des Tages landeten wir auf dem KOA-Campground von Seligman.

 

13. Tag Dienstag 1.04.2014

Fürs erste war ein Besuch bei Lilo´s Cafe angesagt. Lilo ist eine Deutsche, die sich hier mit einem Cafe niedergelassen hat und auch bereits im ZDF zu sehen war.

Danach starteten wir in Richtung Oatman. Vorher kamen wir durch Kingman, hier gibt es eine historische Altstadt, die liebevoll wieder hergerichtet wurde.

Bei der Anfahrt nach Oatman, wurde die Straße immer schmaler und holpriger. An einem Souvenirladen haben wir erst mal gefragt ob die Strecke mit unserem Womo überhaupt zu bewältigen wäre. Der nette Mensch wünschte uns dann viel Glück. Wir haben wieder mal umgedreht und sind 10 Meilen zurück zur Interstate. Die Landschaft war trotzdem schön, nur nicht so bergig. Da es immer dunkler wurde, haben wir an einer Tankstelle etwas abseits der Autobahn übernachtet. Allerdings fuhr die Bahn (die wir die ganze Zeit nicht los geworden sind) durch unser Schlafzimmer! Übrigens habe ich mal einen Zug beim vorbeifahren mit 160 Waggons und 8 Loks gezählt. Gut geschlafen haben wir trotzdem.

 

14. Tag Mittwoch 2.04.2014

Nach dem Frühstück ging es erst mal wieder auf die Interstate 40 bis zur Abfahrt Dagget, ab hier war die 66 gut zu fahren, ohne das ständige Klickediklack der Betonplatten. In Barstow wollten wir uns das Railroad Museum, das einem Route 66 Museum angegliedert ist, ansehen. Leider hat es nur Freitags bis Sonntags geöffnet. Wir haben es uns dann von außen angesehen. Vor diesem Museum war ein Bahnhof, hier hielt gerade, als wir dort waren, ein Amtrak-Zug. Es ist sehr interessant zu zu schauen wie hier das Ein- und Aussteigen gehandhabt wird, in jedem Waggon war ein Zugbegleiter, der den Fahrgästen einen Schemel zum bequemeren Ein- und Ausstieg vor die Waggontür stellte.

Nach Barstow ging es weiter in Richtung Helendale, dort befindet sich die Bottle-Tree-Ranch. Hier hat Elmer alle Flaschen, die er so gesammelt hat, auf Stahlbäumen aufgestellt. Die Bottle-Tree-Ranch ist durchaus sehenswert, auf solch eine künstlerische Idee muss man erst mal kommen.

Bei Victorville haben wir uns noch abgestellte Flugzeuge angesehen. Weiter ging es nach Pomona bei LA. Hier konnte man schon feststellen, wie groß LA ist. Der Verkehr wurde immer dichter.

Schlußendlich sind wir in Pomona auf dem KOA Campground gelandet, ein sehr schön angelegter Campingplatz.

 

 

15. Tag Donnerstag 3.04.2014

Um 9:00 Uhr am nächsten Morgen starteten wir mit einem Kleinbus eine Sightseeingtour durch LA.

Los Angeles ist mit 3.792.621 Einwohnern, im Stadtgebiet nach New York die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Mit rund 14 Millionen Einwohnern im Ballungsraum rund um LA und knapp 17,8 Millionen in der erweiterten Metropolregion steht die Great Los Angeles Area unter den größten Metropolregionen der Welt lt. Wikipedia an 17. Stelle. Die Einwohner von Los Angeles werden Angelenos genannt.

Erster Stop war in der Nähe der Walt Disney Konzerthalle. Dort konnten wir auf das Rathaus sehen. Weiter ging es zum Griffith Park, er befindet sich auf der Südseite des Mount Hollywood in 300 Metern Höhe. Dort konnten wir den weltweit bekannten Schriftzug Hollywood sehen. Dieses Hollywood Sign ist der bekannte Schriftzug in den Hollywood Hills über dem heutigen Holywood, einem Stadtteil von Los Angeles. Die Buchstaben des Schriftzugs sind etwa 15 Meter hoch und zusammen 137 Meter lang. Der gesamte Aufbau wiegt rund 220 Tonnen.

Der Walk of Fame ist ein Gehweg in LA. Er erstreckt sich über 18 Häuserblöcke zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard, von der Gower Street im Osten zur La Brea Avenue im Westen. Darüber hinaus verläuft der Walk of Fame noch drei Blöcke in nordöstlicher Richtung entlang der Vine Street, beginnend am Sunset Boulevardim Süden, den Hollywood Boulevard querend bis hinauf zur Yucca Street. Auf diesen Abschnitten sind mit der Ehrung von Paul Mazursky am 13. Dezember 2013 derzeit 2.515 Sterne eingelassen, mit denen Prominente geehrt werden, die eine wichtige Rolle vor allem in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie spielten oder noch spielen. Hier haben wir viele berühmte "Sternchen" gesehen.

Zur Mittagszeit besuchten wir noch den Farmers Market. Entstanden ist der Markt während der großen Depression in den 30er Jahren, als die Bauern ihre Ware direkt vom Lieferwagen herunter verkauften. Mittlerweile hat der Farmers Market in Los Angeles auch ein Stück Geschichte mitgeschrieben. Seit seiner Entstehung vor rund 75 Jahren hat sich aus wenigen provisorischen Ständen ein etablierter Markt mit vielen Restaurants und zahlreichen Geschäften entwickelt. Auf dem Farmer's Market kaufen die prominenten und auch die weniger prominenten Einwohner L.A.s ihr Obst und Gemüse, Touristen bestaunen das bunte Treiben und die Händler freuen sich über den regen Betrieb der hier immer herrscht.

Ob exotische Früchte, mexikanische Spezialitäten oder einfache Donuts, hier bleibt keiner hungrig!

Es war ein schöner Tag und wir waren sicher nicht zum letzten Mal hier. Zuletzt zeigte uns der Fahrer noch die „armseligen Häuschen“ der Stars.

 

 

 

16. Tag Freitag 4.04.2014

Wir fuhren los mit der Absicht das Ende der Route 66 am Santa Monica Pier zu fotografieren. Satz mit x ?? Die wollten doch tatsächlich 32 $ für das Womo zum Parken haben. Da wir nächstes Jahr noch einmal mit einer Gruppe hier hin wollen, haben wir uns das gespart und investierten das Geld in ein Mittagessen. Also machten wir uns auf den Weg, den Highway Number one an der Paizifikküste Richtung San Francisco zu befahren. Rudi, unser Navi meinte nur „ich schick euch“ jetzt mal erst auf den nächsten Umweg. Aber wir waren auch froh, erst mal aus dem Großstadtgewühle mit dem Riesenschiff heraus zu kommen. Dabei wollten wir doch so schnell wie möglich auf den HWY 1. So mussten wir erst über die I 10, dann auf die

I 405 um endlich nach Ventura direkt am Strand einen wunderschönen Stellplatz zu finden. Hier verbrachten wir die Nacht direkt am Stillen Ozean. So gegen 20 Uhr erlebten wir aber noch einen sehr schönen Sonnenuntergang.

 

 

17. Tag Samstag 5.04.2014

Nach dem Frühstück fuhren wir als erstes zum tanken. Weiter gings immer auf dem HWY 1, bei San Simeon sah ich so braune dicke Flecken am Strand, das waren Seeelefanten. Hier haben wir natürlich auch angehalten und Fotos geschossen. Danach ging es sehr Kurvenreich und steil bergauf weiter.  Landschaftlich war es eine sehr schöne Strecke. Vorbei an Big Sur, Monterey und Santa Cruz. Dann mussten wir feststellen, das Kalifornien sehr Camperunfreundlich ist. Alle Parkplätze wiesen darauf hin, das man über Nacht nicht stehen bleiben darf. So mussten wir uns einen Campground suchen. Am KOA Campground in Watsonville trafen wir Peter und Eva wieder, die wir vorher schon mal in Missouri getroffen hatten.

 

18. Tag Sonntag 6.04.2014

Als alles im Womo sattelfest verstaut war, konnten wir die Weiterreise antreten. Beim Ausfahren vom Abstellplatz passierte es dann, ein kleiner frecher Baum stand im Weg und es machte "Knirsch". War aber nur die Folie die überall über das Womo verteilt war.

An Santa Cruz vorbei fuhren wir bis Half Moon Bay. Dort machten wir unsere Mittagspause auf einem großen Parkplatz. Auch hier durften wir nicht über Nacht stehen bleiben. Unser neuer Womofreund Peter rief an, sie hätten einen guten Platz gefunden, wo wir bis zur Abgabe unseres Wohnmobiles stehen bleiben könnten. Dieser Platz lag allerdings östlich von dem Punkt, wo wir waren. Wir sind dennoch dorthin, denn Peter hatte uns einen Platz reserviert. Camper sind doch liebe Menschen!

Als wir in Half Moon Bay losfuhren zeigte sich, dass Sonntag war und die Kalifornier auch frei hatten. Für die knapp 20 Meilen haben wir 1 1/2 Stunden gebraucht. Wir mussten erst mal einen Berg hoch und dann wieder runter. Es ging über den HWY 92 durch den Skylawn Memorial Park weiter auf HWY 35, über eine Brücke des Upper Crystal Springreservoir. Dann kam die San Mateo-Hayward Bridge. Sie hat eine Länge von 11.265,41 Metern und ist die längste der fünf Brücken in der Bucht von San Francisco sowie überhaupt in Kalifornien. Gegen 17:15 Uhr waren wir dann endlich am Campingplatz, wo Peter und Eva schon auf uns warteten.

 

 

19. Tag Montag 7.04.2014

Nach 18 Fahrtagen hatten wir uns einen freien Tag verdient. Das hieß lange schlafen, gemütlich frühstücken, am Laptopp gedaddelt,  und später zum EKZ letzte kleine Besorgungen machen. Danach nix tun, Kaffee trinken, Tagebuch fertig schreiben. Bilder bearbeiten, etc. an diesem Tag hatten wir eine Außentemperatur von 29 Grad.

 

20. Tag Dienstag 8.04.2014

Womo reinigen, Koffer packen, gegen Mittag trudelten auch Gert und Linda hier ein.

 

 

21. Tag Mittwoch 9.04.2014

Abgabe des Wohnmobils bei El Monte gestaltete sich ohne Schwierigkeiten, wir wurden sogar mit dem Shuttlebus zum Hotel Vertigo gefahren. Da wir unser Zimmer noch nicht belegen konnten, haben wir zuerst eine Sightseeingtour durch Los Angeles gemacht. Danach kurz zum Hotel und dann zum Abendessen. 

Die Fotos sind etwas durcheinander, da von zwei Kameras.

22. Tag Donnerstag 10.04.2014

 

5:55 Abflug von San Francisco nach Chicago, Ankunft in Chicago 12:00

Weiterflug nach Düsseldorf 15:40, ja schön wärs gewesen, wenn der Flieger pünktlich los geflogen wäre. Ist er aber nicht, er verschob sich um sage und schreibe  d r e i  Stunden!

Dann durften wir endlich rein in den Vogel. Nichts desto Trotz schraubten die an dem Flügel vom Flieger noch rum, während wir schon drin saßen. Na dann guten Flug.

Glückliche Ankunft Freitagmorgen um viertel nach Neun.